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Nagelpilz immer behandeln. Brüchige Nägel sind ein Warnzeichen

23. Januar 2023

Wer unter brüchigen, bräunlich-weiß verfärbten Zehennägeln leidet, könnte an Nagelpilz erkrankt sein. Diese Erkrankung ist ansteckend und muss immer behandelt werden. Je nach Ursache kann dies bis zu einem Jahr dauern, denn der betroffene Nagel muss erst vollständig herauswachsen. Wenn man ihn nicht behandelt, dehnt sich der Nagelpilz weiter aus. Er kann den Nagel auch zerstören.

In Sauna oder Schwimmbad lieber Schuhe tragen
Meistens handelt es sich bei Nagelpilz um den Befall durch sogenannte Fadenpilze, seltener durch Hefe- und Schimmelpilze. Feuchtigkeit und Wärme wie z.B. in der Sauna, in Schwimmbädern oder Fitnessstudios etc. begünstigen den Befall. Oft ist Nagelpilz die Folge einer Fußpilzerkrankung, kann aber auch direkt über Erreger ausgelöst werden, die sich auf Hautschuppen befinden. Die Erkrankung kann schmerzhaft sein. Die Diagnose muss der Hautarzt stellen.

Pilzinfektion kann sich ausweiten
Meistens beginnt der Nagelpilz am vorderen Rand des Nagels. Es bilden sich mit Luft gefüllte Hohlräume, die als weiße Streifen oder Flecken sichtbar sind. Später wird der Nagelbereich gelblich-grau und verdickt sich. Bei Hefepilzen beginnt die Erkrankung vom Nagelbett aus. Raue, brüchige Nägel, die sich abheben, sind die Folge. Fußpilzinfektionen müssen behandelt werden, da sie sich auf andere Körperregionen ausweiten können.

Mit Lack, Salben oder Tabletten behandeln
Zur Behandlung kommen sogenannten Antimykotika (griech.: „gegen Pilze“) in Frage, z. B. als Lacke und Cremes. Bei stärkerem Befall erfolgt die Therapie über Tabletten. Zusätzlich behandelt man meist mit Salben, die die Nagelschichten auflösen. So kann man auch tiefsitzende Pilzsporen erreichen und abtöten.

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