Hitzenächte: Ein unterschätztes Risiko im Sommer
Wenn die Temperaturen steigen, denken viele sofort an Gesundheitsrisiken durch die pralle Sonne am Tag. Doch eine zusätzliche, oft unterschätze Belastung beginnt erst in der Nacht. Wenn auch während des Schlafs keine Abkühlung eintritt, kommt der Körper nicht mehr zur Ruhe und genau das kann zur Gefahr werden.
Warum hohe Nachttemperaturen so belastend sind
Im Schlaf sollte sich der Körper erholen und herunterfahren. Bleibt es jedoch die ganze Nacht warm, funktioniert diese natürliche Regeneration schlechter. Der Körper bleibt quasi im „Stressmodus“. Die Folgen sind ein erhöhtes Risiko für Herz Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfälle, ein erhöhtes Sterberisiko und eine stärkere Belastung der psychischen Gesundheit. Besonders kritisch wird es, wenn über einen längeren Zeitraum hinweg Hitze herrscht und so zur Dauerbelastung wird. Besonders gefährdet bleiben zwar ältere Menschen und chronisch Kranke, doch auch gesunde Menschen stoßen dann schneller an ihre Grenzen.
Was bei nächtlicher Hitze hilft
Es ist zunächst wichtig, Räume möglichst kühl zu halten. Reicht das bei anhaltender starker Hitze nicht mehr aus, hilft es, den Körper gezielt zu kühlen, z. B. mit einer kühlen Dusche direkt vor dem Schlafengehen. Gerade für ältere Menschen oder Personen mit Vorerkrankungen ist es sinnvoll, den Umgang mit starker Hitze individuell ärztlich abzuklären. um die Erholung auch in warmen Nächten sichern.
Hinweis: Dieser Beitrag dient nur der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Fragen bitte an eine Arztpraxis oder unsere Apotheke wenden.