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Was hinter Krampfadern steckt. Am besten dem Facharzt vorstellen

22. August 2022

Krampfadern – was tun? Krampfadern sind dauerhaft erweiterte Venen, vor allem an den Beinen oder am Becken. Es handelt sich um bläulich verfärbte knotige Verdickungen der Blutgefäße. Typische Beschwerden sind Spannungs- und Schweregefühl sowie Schmerzen nach langem Stehen oder Sitzen. Es kommt auch zu Beinschwellungen. Die Betroffenen stört in erster Linie das sichtbare Hervortreten an den Beinen, doch auf lange Sicht kann es sich um ein medizinisches Problem handeln.

Frauen sind häufiger betroffen
Neben der erblichen Veranlagung (Bindegewebs- und Venenschwäche) und hormonellen Einflüssen spielen auch Bewegungsmangel, eine beruflich eher stehende Tätigkeit sowie Übergewicht eine Rolle bei der Entstehung von Krampfadern. Auch Herzschwäche kann eine Ursache sein. Frauen sind etwas häufiger betroffen als Männer. Eine mildere Form sind Besenreiser. Dies sind sehr kleine, blau durch die Haut schimmernde erweiterte Venen, die eher ein kosmetisches Problem darstellen. Sie lassen sich durch Laserbehandlung oder Verödung entfernen.

Krampfadern behandeln lassen
Ursache von Krampfadern: Venen werden im Laufe des Lebens, besonders ab der zweiten Lebenshälfte, schlaffer und können das Blut nicht mehr so gut transportieren. Die Folge ist, dass die Gefäße sich weiten. Krampfadern können aber Folgeerkrankungen wie Venenentzündungen, Thrombose, chronisch-venöse Insuffizienz (Venenschwäche) und Blutungen nach sich ziehen. Daher sollte man sie bei einem Facharzt abklären lassen. Zur Behandlung kommen die operative Entfernung, thermische Ausschaltung (z. B. Laser), Verödung, physikalische Therapie, Therapie mit Kompressionsstrümpfen oder ähnliches in Frage.

So beugen Sie Krampfadern vor:

  • Normalgewicht
  • Ausdauersport, z. B. Nordic Walking
  • Venengymnastik
  • Kalte Unterschenkel- und Kniegüsse nach Kneipp
  • Venenmittel aus der Apotheke (z. B. Rosskastanie)
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